Kammerspiel
„Plötzlich steht alles unter Kunstverdacht.“

Transmediales Kuratieren im öffentlichen Raum – Britta Peters im Gespräch mit Dirk Baumann, Dramaturg am Schauspiel Dortmund

Ruhr Ding:
Territorien
3.5.–30.6.19

Mit dem Ruhr Ding realisiert Urbane Künste Ruhr in den kommenden Jahren drei größere Ausstellungszusammenhänge im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Die erste Ausgabe Ruhr Ding: Territorien widmet sich in breitgefächerter Form der Bedeutung territorialer Festschreibungen für die Identitätsbildung.

Fr. 10 Uhr

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Künstler*in
Stefan Marx

Begleitend zur Veranstaltungsreihe Wandersalon zeichnet der Hamburger Künstler Stefan Marx die Wanderspinne in all ihren Lebenslagen.

Residenz 2018/19

Urbane Künste Ruhr initiiert unter der künstlerischen Leitung von Britta Peters ein neues Residenzprogramm für (jährlich zehn) internationale Künstler*innen im Ruhrgebiet.

Wandersalon
Neue Übergänge
in Kooperation mit dem Textem Verlag & atelier automatique
13.12.18
Do. 19 Uhr
Wandersalon
6.2.19
Mi. 19 Uhr
Wandersalon 10: Hans Eijkelboom

Für seine konzeptuelle Straßenfotografie besuchte Hans Eijkelboom in den letzten 25 Jahren Städte auf der ganzen Welt. In seinen Fotografien widmet er sich vor allem modischen Stilen und Attributen der entgegenkommenden Passant*innen, die er nach Kategorien sortiert – Menschen in Flanellhemden, Pelzmänteln oder Band-Shirts werden typologisch in Serien zusammengefasst. Sie suggerieren zunächst Uniformität – und präsentieren auf den zweiten Blick dann doch individuelle Details. Oder umgekehrt: Ein modisches Outfit, das bei einzelnen Personen stilbewusst erscheint, entpuppt sich in der Serie als internationaler Mainstream. Beides lässt sich beim Blättern in Eijkelbooms legendärem Buch People of the 21st Century anschaulich nachvollziehen.

Der niederländische Fotograf begann früh in fotografischen Serien zu arbeiten: In With my family inszenierte er sich in den 1970ern als Vater in zahlreichen Familienfotos, in 10-Euro outfits (2010) portraitierte er sich in verschiedener Mode gekleidet, die komplett jeweils nicht mehr als 10 Euro gekostet hat. Auf subtile und durchaus humorvolle Art kommentiert Eijkelboom in seinen Fotoserien gesellschaftliche und wirtschaftliche Normen – und wie diese über äußere Attribute vermittelt und verhandelt werden.

Projekt
11.8.–23.9.18
Di.–So., 10–18 Uhr

Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst – The Politics of Selection

Ausstellung 11.08.-23.09.2018

In ihrer mehrteiligen Installation setzt sich die Künstlerin Peggy Buth mit der Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG auseinander und fragt danach, welche Geschichte von wem erzählt wird.

Kammerspiel
Von Schlaglöchern und Zwischenräumen: Wenn die Kunst ins Leben geht

Vor Kurzem war es wieder so weit: Eine weiß gestrichene Schindelfassade im Stil des US-amerikanischen Vorstadt-Einfamilienhauses rollte durch die Straßen Detroits. Auf der
Ladefläche…

Künstler*in
Paul Wiersbinski

Paul Wiersbinski nimmt im Jahrgang 18/19 an unserem Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr teil.

Künstler*in
Wasim Ghrioui

Im Jahrgang 2018/19 ist Wasim Ghrioui Teil unseres Residenzprogrammes Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr.

Künstler*in
Liebermann Kiepe

​Das Hamburger Designstudio Liebermann Kiepe hat seinen Schwerpunkt im Bereich Digitale Technologien und stellt einen Gastbeitrag zum Kammerspiel dar.

Künstler*in
Peggy Buth

Peggy Buth arbeitet konzeptionell und prozessbezogen mit unterschiedlichsten Medien. Zusammen mit uns realisierte sie einen Beitrag bei der diesjährigen Ausgabe der Ruhrtriennale.

Künstler*in
Henrike Naumann

In ihrer Arbeit, mit der sie bei unserem Wandersalon zu Gast war, reflektierte die Künstlerin die Geschichte rechtsextremer Gewalt in Deutschland.

Künstler*in
Köken Ergun

Köken Ergun wurde 1976 in Istanbul geboren. Er studierte Schauspiel an der Universität Istanbul, antike griechische Literatur am King‘s College London und Kunstgeschichte an der Istanbul Bilgi Universität. Er war dieses Jahr bei einem unserer Wandersalons im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim zu Gast und stellte seine Arbeit vor.

Projekt
Mo, Mi 10–13 Uhr, Do 14–17 Uhr

Silent University Ruhr

In Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr

Die Silent University ist eine autonome Wissens- und Austauschplattform für Akademiker*innen, die geflüchtet oder auf Asylsuche sind.

Künstler*in
Mohamed Altoum

Im Jahrgang 18/19 ist Mohamed Altoum Teilnehmer unseres Residenzprogrammes Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr.

Wandersalon
19.2.19
Di. 19 Uhr
Wandersalon 11: Louis Henderson

Louis Henderson entwickelt seine filmischen Erzählungen und Installationen in langen Recherchephasen vor Ort. Verschiedene reale und fiktive Narrationen verwebt er cineastisch miteinander. Henderson ist selbst Filmliebhaber: Das Kino ist für ihn Inspirationsquelle und Bezugspunkt vieler Arbeiten. Kein Wunder also, dass der britische Künstler in seiner Wandersalon-Ausgabe einen Film zeigen möchte, der für ihn besonders wichtig ist, anstatt nur die eigene Arbeit zu präsentieren. Im endstation.kino in Bochum-Langendreer zeigen wir „Handsworth Songs“ (1986) des Black Audio Film Collective – ein Film, der viele formale und inhaltliche Aspekte vereint, die Louis Henderson interessieren. Der Dokumentarfilm setzt sich mit den Aufständen in Handsworth, Birmingham im Sommer 1985 auseinander. Aus Protest gegen institutionellen Rassismus und die hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt gingen Hunderte auf die Straße – bis die Aufstände eskalierten. Der Film ist eine experimentelle Collage aus Bildfragmenten und Popmusik und verweigert sich einer bestimmten Lesart, ähnlich wie auch die Ursachen für die Proteste sehr unterschiedlich und vielschichtig waren. Ausgehend von „Handsworth Songs“ gibt der

Künstler einen Einblick in seine eigene Arbeit.

Kammerspiel

Netzstadt Ruhr: Das Ruhrgebiet als Rhizom

Städte können gelesen werden. Michael Butor beschreibt in La ville comme texte die Stadt als einen doppelten Text: einerseits sind Stadträume Ansammlungen offen liegender
Texte wie Reklametafeln, Straßenschilder oder Alltagsgespräche; andererseits besitzt der Stadtraum selbst eine Struktur, die ihn für Bewegungen der Lektüre öffnet.

Künstler*in
Roderick Buchanan

Der schottische Künstler Roderick Buchanan liebt Spiel und Sport. Beides macht er zum Thema seiner Arbeiten und behandelte sie in einem unserer Wandersalons in der Fankneipe des Traditionsvereins Rot-Weiß Oberhausen.

Wandersalon
13.12.18
Do. 19 Uhr

Neue Übergänge

Diskussion + Filmscreening in Kooperation mit Interkultur Ruhr

Das Theater ist ein Ort des Übergangs. Das bringt die Bühnensituation, die sich durch ein ständiges Auftreten und Abgehen konstituiert, bereits mit sich. Ist das der Grund dafür, dass sich das Theater für eine Verhandlung des Themas Flucht besonders eignet?

Künstler*in
Matshelane Xhakaza

Im Jahrgang 18/19 nimmt Matshelane Xhakaza an unserem Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr teil.